Knapp vorbei
Dein Wert lag nur wenige Zehntel oder einen Prozentpunkt unter der Grenze.
Nachrücken ist möglich, aber selten. Plane trotzdem den nächsten MedAT ein: Schon die Schwankung zwischen den Jahrgängen kann reichen.
Nachrücken und WiederholenVon der Redaktion · fachlich geprüft von Hendrik Loll · Stand: 19.10.2026
Wer beim MedAT keinen Platz bekommen hat, hat mehr Möglichkeiten, als es am Ergebnistag scheint. Der Test ist unbegrenzt wiederholbar, der Standort lässt sich jedes Jahr neu wählen, und zwischen Wien und Linz lagen die Grenzen 2021 bis 2025 im Schnitt rund 8 Prozentpunkte auseinander. Dazu kommen gewidmete Plätze, Privatunis, der Quereinstieg und Deutschland.
Welcher Weg zu Dir passt, hängt vor allem davon ab, wie weit Du von der Grenze entfernt warst. Den Abstand für jeden Standort zeigt der MedAT-Rechner.
Dein Wert lag nur wenige Zehntel oder einen Prozentpunkt unter der Grenze.
Nachrücken ist möglich, aber selten. Plane trotzdem den nächsten MedAT ein: Schon die Schwankung zwischen den Jahrgängen kann reichen.
Nachrücken und WiederholenDir fehlten mehrere Prozentpunkte, in keinem der letzten Jahre hätte es gereicht.
Ein neuer Versuch braucht mehr Punkte, und oft einen anderen Standort: Zwischen Wien und Linz lagen im Schnitt rund 8 Prozentpunkte.
Standort wechselnDu willst möglichst bald anfangen und kannst oder willst ein Studium selbst finanzieren.
Die vier Privatunis wählen mit eigenen Tests aus. Das gesamte Studium kostet rund 113.000 bis 170.000 Euro.
Privatunis im VergleichDu kannst Dir vorstellen, nach dem Studium mehrere Jahre für ein Bundesland oder einen Klinikträger zu arbeiten.
Gewidmete Plätze haben eine deutlich niedrigere Hürde: besser als 75 Prozent der Angetretenen. Nicht jedes Programm nimmt Deutsche.
Gewidmete PlätzeDu beginnst ein Medizinstudium an einem anderen Ort und willst später nach Österreich wechseln.
Ein Quereinstieg ist nur bei freien Plätzen möglich, und davon gibt es wenige. Planbar ist er nicht.
QuereinstiegDu willst die Chancen in Deutschland parallel nutzen.
Die Bewerbung für das Sommersemester 2027 läuft über hochschulstart bis 15.01.2027.
Parallel in DeutschlandMehrere Wege lassen sich kombinieren, etwa eine Bewerbung in Deutschland, eine an einer Privatuni und die Anmeldung zum nächsten MedAT. Die Fristen liegen so, dass das zeitlich aufgeht:
| Wann | Was | Status |
|---|---|---|
| 26.10.2026 – 15.01.2027 | Bewerbung Sommersemester 2027 bei hochschulstart (Ausschlussfrist); Unterlagen für Humanmedizin per Post bis 20.01.2027 Quelle | amtlich |
| 01.11.2026 – 31.03.2027 | PMU: Bewerbung Bachelor Humanmedizin für 2027 (Salzburg oder Nürnberg) Quelle | laut Universität |
| 24.11.2026 | MedUni Graz: Querschnittstest für Quereinsteiger (Anmeldung war bis 30.09.2026) Quelle | laut Universität |
| 07.01. – 31.03.2027 | SFU: Bewerbung für den Einstieg in höhere Semester zum Wintersemester 2027/28 Quelle | laut Universität |
| 01.03.2027 – 31.03.2027 | MedAT 2027: Anmeldung und Kostenbeitrag Quelle | voraussichtlich |
| 14./15.04. und 20.–22.04.2027 | PMU: Aufnahmetest in Nürnberg bzw. Salzburg Quelle | laut Universität |
| 09.07.2027 | MedAT 2027: Testtag Quelle | voraussichtlich |
Nicht vorschnell aufgeben, wenn es knapp war. Die Grenzen schwanken mit der Schwierigkeit des Tests um mehrere Prozentpunkte, ein Ergebnis knapp darunter kann im nächsten Jahr reichen. Und nicht vorschnell unterschreiben: Privatuni-Verträge und gewidmete Plätze binden Dich finanziell oder für viele Jahre. Alle Wege im Detail, mit Zahlen und Quellen, stehen auf der Seite MedAT nicht geschafft.
Das hängt vom Abstand zur Grenze ab. Wer knapp gescheitert ist, hat mit einem neuen Versuch und eventuell einem anderen Standort gute Gründe für einen zweiten Anlauf. Wer weit darunter lag, sollte parallel Privatunis, gewidmete Plätze oder eine Bewerbung in Deutschland prüfen.
Ja, an den vier Privatuniversitäten DPU, SFU, PMU und KL. Sie wählen mit eigenen Tests und Interviews aus und verlangen Studiengebühren; das gesamte Studium kostet rund 113.000 bis 170.000 Euro.
Alle Angaben geprüft am 19.10.2026. Medienberichte sind als solche gekennzeichnet.